El Campanario Golf: Manuel Piñeros Par-3-Platz für Trainingstage an Esteponas New Golden Mile
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El Campanario Golf: Manuel Piñeros Par-3-Platz für Trainingstage an Esteponas New Golden Mile

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Warum man El Campanario kennen sollte

El Campanario Golf will nicht mit den großen Championship-Namen der Costa del Sol konkurrieren. Genau deshalb ist der Platz interessant. Im Grenzbereich zwischen Estepona und Benahavís denken die meisten Golfer zuerst an vollständige 18-Loch-Runden wie El Paraíso Golf Club oder Atalaya Golf & Country Club. El Campanario erfüllt dagegen eine andere Aufgabe: ein kompakter Platz für Wedge-Training, den Einstieg ins Golf und kurze, unkomplizierte Runden an der New Golden Mile.

Regional liegt der Club in einem der praktischsten Golfkorridore der Küste, nah an Cancelada, Diana Park, El Paraíso, Atalaya und dem gesamten Wohnband westlich von Marbella. Für den größeren Rahmen lohnt sich zuerst unser Überblick über Golf an der Costa del Sol sowie unser Guide zu Golfplätzen in Estepona. El Campanario ist darin die kurze, alltagstaugliche Ergänzung.


Wichtige Fakten vor der Buchung

DetailEl Campanario Golf
LageEl Campanario / New Golden Mile auf der Estepona-Seite des Grenzbereichs Estepona-Benahavís, nahe Cancelada, Diana Park, Atalaya und El Paraíso
DesignerManuel Piñero
Eröffnung2003
Platzformat9 Löcher, Par 27, kurzer Par-3-Platz
LängeJe nach Quelle und Setup etwa 1.282 bis 1.308 Meter
18-Loch-OptionMeist als 9-Loch-Executive-Runde gespielt, viele Spieler gehen aber zwei Schleifen für einen 18-Loch-Trainingstag
TrainingsprofilPutting Green, Pitch-and-Putt-Fokus, Academy-Unterricht, anfängerfreundliches Setup
AnlagenClubhaus, mediterranes Restaurant, Pro Shop, Academy, Spa, Pool, Tennis- und Padelplätze sowie Buggy- oder Trolley-Verleih
GreenfeesOffizielle Preise variieren, Verzeichnisse ordnen den Platz aber meist ins günstige Segment ein; häufig wird eine 18-Loch-Schleife um etwa 20€ genannt und damit klar unter den Preisen der nahen Vollplätze
Entfernung zum Flughafen MálagaNormalerweise etwa 45 bis 50 Minuten mit dem Auto bei üblichem Verkehr

Der Platz selbst: kurz, landschaftlich und im Alltag sehr nützlich

Ein Manuel-Piñero-Design für Wiederholungsspiel

Der von Ryder-Cup-Spieler Manuel Piñero entworfene Platz ist ein echter Par-3-Kurs und nicht nur ein kleines Anhängsel hinter dem Clubhaus. Das Routing ist kompakt, aber nicht belanglos. Wasser, leichte Bodenbewegungen, Zierseen, gewachsene Bepflanzung und wechselnde Schlaglängen sorgen dafür, dass die neun Löcher auch beim zweiten Durchgang interessant bleiben.

Gerade das ist der Punkt: El Campanario wird oft nicht nur einmal gespielt. Eine Runde ist schnell erledigt. Zwei Schleifen ergeben einen 18-Loch-Tag ohne den Zeitaufwand eines klassischen Par-72-Platzes. Für gemischte Spielgruppen, Familien, Einsteiger oder Eigentümer, die Golf mit Besichtigungen, Schule oder Mittagessen verbinden müssen, ist das ein echter Vorteil.

Gut für Anfänger, aber nicht nur für Anfänger

Einsteigern kann man El Campanario leicht empfehlen, weil die Distanzen überschaubar sind und die Atmosphäre weniger einschüchternd wirkt als auf einem langen Championship-Platz. Gleichzeitig ist der Kurs auch für bessere Spieler sinnvoll, die gezielt an Wedges, Distanzkontrolle und sauberem Ballkontakt arbeiten wollen. Auf einer Küste, an der viele Anlagen vom langen Spiel geprägt sind, geht es hier fast komplett um das kurze Spiel.

El Campanario ist dann am stärksten, wenn man ihn als klugen Kurzplatz für den Golfalltag betrachtet und nicht als Ersatz für eine große Championship-Runde.

Wer einen vollständigen 18-Loch-Test sucht, ist bei El Paraíso oder Atalaya besser aufgehoben. Wer dagegen üben, entspannt spielen oder eine unkomplizierte Runde vor Strand, Büro oder Lunch einbauen will, findet hier eine der praktischsten Golfadressen der New Golden Mile.


Trainingsanlagen, Academy und Clubleben

Der Club nimmt das Thema Training ernst. Regionale Golfguides nennen Putting Green, Pitch-and-Putt-Einrichtungen und Academy-Unterricht, während Hole19 den Standort als Heimat einer frühen spezialisierten Golf Academy an der Costa del Sol beschreibt, verbunden mit Coach Philippe Allain. Das passt zum gesamten Profil des Clubs: Hier geht es um Verbesserung und Regelmäßigkeit, nicht nur um eine einmalige Scorekarte.

Auch die übrigen Einrichtungen erklären die Attraktivität für Bewohner der Umgebung. El Campanario funktioniert als Country-House-Sozialclub mit Restaurant, Wellnessbereich, Pool, Tennis und Padel. Wer in der Nähe wohnt, kann neun Löcher spielen, trainieren, etwas essen und trotzdem rechtzeitig wieder in San Pedro, Cancelada oder zuhause sein.

  • Ideal für Anfänger, die einen freundlichen ersten Golfplatz suchen.
  • Ideal für regelmäßige Spieler, die eine verlässliche Kurzspiel-Basis wollen.
  • Ideal für Familien und Eigentümer, die Clubatmosphäre wichtiger finden als Resort-Show.

Greenfees, 18 Löcher und Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Greenfees gehören zu den stärksten Argumenten für El Campanario. Offizielle Preise schwanken je nach Saison und Paket, daher sollte man vor der Buchung direkt beim Club prüfen. In Drittanbieter-Verzeichnissen wird der Platz jedoch konsequent als günstige Option in diesem Küstenabschnitt geführt. Das ist in einem Gebiet mit vielen Premiumpreisen durchaus bemerkenswert.

Weil der Platz nur neun Löcher hat, hängt der Wert davon ab, wie man ihn nutzt. Manche spielen eine schnelle Einheit von gut einer Stunde, andere gehen zweimal herum und machen daraus einen 18-Loch-Trainingstag. Selbst dann bleibt El Campanario meist deutlich günstiger als ein Vormittag auf einem nahen Championship-Platz. Für Eigentümer und Langzeitgäste ist genau diese Wiederholbarkeit ein großer Pluspunkt.


Wohnumfeld und Anreise

Aus Immobilien- und Lifestyle-Sicht liegt El Campanario genau in dem Wohnumfeld, das Käufer an der Westküste oft suchen. Rund um den Club liegen El Campanario selbst, El Paraíso, Diana Park, Bel Air, Atalaya, Cancelada und mehrere Benahavís-nahe Wohnlagen im Hinterland. Man hat Strände, Supermärkte, Schulen, Restaurants und mehrere stärkere 18-Loch-Clubs ganz in der Nähe.

Vom Flughafen Málaga dauert die Fahrt meist etwa 45 bis 50 Minuten. Für den Alltag ist aber vor allem die lokale Nähe entscheidend: San Pedro, Puerto Banús, West-Marbella und Estepona-Stadt sind schnell erreicht, während der Golfplatz trotzdem in ein echtes Wohnviertel eingebettet wirkt und nicht wie eine abgelegene Anlage in den Bergen.

Genau deshalb ist El Campanario interessant. Man bucht den Platz nicht wegen Turniergeschichte, sondern weil er Golf an der Costa del Sol leichter in den Alltag integriert.

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